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Eddy

                                                   Eddy”

                                             11August 2004 bis 1.April 2016

Eddy “Tigris vom Drachenfels” kam am 6. November 2004 in unser Rudel. Damals lebte unsere Kurzhaarcollie Hündin Chendra bei uns. Wir trafen uns im Sauerland mit unserer Züchterin und auch Klaudia und Peter waren ins Sauerland gekommen, bei ihnen lebte Chendra’s Schwester Olivia. War das eine Freude uns wieder zu sehen.

Sandra Hoffmann war mit ihrem Mann angereist und im Gepäck hatte sie natürlich unser “Burschi” Eddy dabei. Als Chendra ihn sah, so eine Freude ein Collie ein Collie mein Collie. Die beiden Langnasen waren von Anfang an ein Herz und eine Seele.Eddy "Burschi"

Zuhause angekommen klappte auch sofort alles. Sie teilten sich ihre Ruheplätze und Spielis.

Als Eddy älter wurde legte er die Begleithunde Prüfung ab und wir machten einen Kurs für Agility. Aber so richtig glücklich war er damit nicht. Hier in Hambergen wurde zu diesem Zeitpunkt ein Schnuppertag zum Zughundesport angeboten den ich mit beiden Langnasen besuchte. Da war es klar Eddy fand es an diesem ersten Tag schon toll. Chendra war etwas zögerlicher. Aber dennoch machten wir einen Kurs in der Waldrandschule mit , so lernten die Hunde von Grund auf Gegenstände zu ziehen. Erst war es ein Reifen dann einen Bollerwagen und dann trauten wir uns ans Sacco cart  so richtig im Bügel fahren. Auch dies musste erst langsam angefangen werden  das Ein und Ausspannen  musste geübt werden und verschiedene Signale wie “Warten”  “Stopp” “Rechts” und “Links” sowie “Langsam” und “Lauf” mussten auch erst unter Signalkontrolle gestellt werden...

Da Chendra das Fahren im Bügel nicht so toll fand durfte Eddy zusammen mit Leikos, Bernds Hund, mit viel FreuUte Eddy & Leikosde eine zeitlang das Saccofahren betreiben.zwischendur ch bin ich mit Eddy und Leikos mit einem Trike gefahren. Ich entschied mich dann einen Cross Roller anzuschaffen und habe so mit beiden Hunden den Zughundesport eine Zeitlang betrieben..

 

Eddy und Chendra lebten 10 Jahre zusammen. Wir haben viele schöne Dinge miteinander gemacht. Wir haben longiert getrickst und ganz viele Suchspiele wie Verloren Suche und Dummy Arbeit betrieben. Alles haben sie mit viel Freude ausgeführt, auch haben sie noch den Schnüffelteppich kennen gelernt sowie das Target Training und das schöne Dreieck Spiel.

Als Chendra am 30.November 2014 über die Regenbogenbrücke gegangen ist war unser Burschi sehr traurig und dann musste Dieter auch noch wieder ins Krankenhaus. Eddy’s Rudel war nicht mehr vollständig. Er fing an zu mäkeln und wollte nicht mehr fressen

Da ich in meiner Facebook Gruppe schon einige Zeit mitverfolgt hatte, dass eine junge Kurzhaarcollie Hündin auf einer Pflegestelle in Cuxhaven auf ein neues Zuhause hoffte entschloss ich mich mal nachzufragen ob sie nichts für uns und  für unseren Eddy  eine neue Lebensgefährtin werden könne..

Ich erfuhr das sie zurück zu ihrer Züchterin nach Nürnberg sollte. Also haben Dieter und ich beschlossen ich solle mich mit der Züchterin in Verbindung setzen und nachfragen. Sie war etwas zögerAlyssalich da ich ja nun schon 62 Jahre alt war, aber ich erzählte ihr wie aktiv ich noch sei und sie solle doch mal auf meine Homepage schauen dort würde sie so einiges über uns erfahren. Na ja lange Rede kurzer Sinn. Als alles geregelt war fuhr ich  Anfang 2015 zusammen mit meiner lieben Freundin Karin Freiling nach Cuxhaven um zu schauen wie Eddy das junge Langnasen Mädchen finden würde. Ja was soll ich sagen es war Liebe auf den ersten Blick und so zog “Phantom of Scotland Mothers Finest Black Velvet” bei uns ein. Da uns ihr Rufname “Velvi” überhaupt nicht gefiel überlegten wir uns sie “Alyssa” zu nennen.

Eine sehr schöne Zeit begann. Eddy zeigte Alyssa wie es hier so bei uns läuft. Das man schön ruhig in der Wohnung warten kann zusammen kuscheln ohne zu bellen oder sonst irgend etwas zu zerstören. Es klappte auf Anhieb. Alyssa hat sich sofort hier zuhause gefühlt als wär sie nie wo anders gewesen, keinerlei Scheu. Auch alle Spazierwege lief sie als wenn sie immer hier gelaufen wär. Eddy hat sie ganz schnell in sein Herz geschlossen. Er war so glücklich die 15 Monate die sie noch miteinander haben sollten.

Keiner ahnte das es Eddy nicht so gut ging. Er hat nichts aber auch gar nichts angezeigt. Zwei Abende bevor er 41 Grad Fieber bekam ist er noch mit Alyssa durch die Wohnung getobt. Wir mussten nach NRW zur Beerdigung meines Bruders und wollten Eddy die lange Fahrt im Auto nicht mehr zumuten und brachten die beiden Langnasen nach Wagenfeld in unsere Hundepension Antonienwald welche Eddy von klein auf kannte und Lissy war auch schon einmal mit ihm dort als Dieter in der Klinik war. Nichts hat  unser Burschi angezeigt er lief mit wie immer, sonst hätten wir ihn auch nicht dort gelassen eher wären wir zurück gefahren. Aber es kam alles anders. Am nächsten Mittag hat man versucht uns anzurufen was in 20 Jahren noch nie passiert war. Als ich es sah klingelten alle Alarmglocken bei mir. Ich wollte gerade Bescheid sagen wir kommen zurück. Da war man schon mit Eddy auf den Weg zum Tierarzt. Drei lange Stunden Autofahrt lagen vor uns. Zwischendurch erhielten wir die Nachricht Eddy wäre zurück aber es würde ihm sehr schlecht gehen. Endlich gegen 16 Uhr waren wir dort.

Eddy hatte ein Fieber senkendes Mittel bekommen und der Tierarzt empfahl weiter zu unserer Tierärztin zu fahren er vermutete eine Lungenentzündung. Zwei lange Autostunden lagen noch vor uns. Zwischendurch schaute ich nach den Langnasen Eddy rührte sich nicht wir hatten ihn gut eingepackt. Als wir ankamen hatte das Mittel gegen Fieber geholfen er hatte klarere Augen und konnte selbständig aus dem Auto aussteigen. Unsere Tierärztin horchte ihn ab und meinte auch es könne eine Lungenentzündung sein. Sie nahm Eddy Blut ab und wir warteten. Tja daran konnte man nichts erkennen. Sie meinte vielleicht hat Eddy sich doch ein wenig aufgeregt und wir sollten doch erst einmal nach Hause fahren wenn nachts etwas wäre sollten wir anrufen.

Zu Hause angekommen bin ich mit den Langnasen in den Garten damit sie sich noch lösen konnten und in der Wohnung habe ich für alle essen und Futter zEddy & Chendraubereitet und auch Eddy hat gefressen. Es war für alle ein langer anstrengender Tag und so gingen wir früh schlafen. Die Nacht verlief ruhig. Morgens um 6 Uhr weckte uns Alyssa und wollte raus , auch Burschi wollte mit aber er kam nicht hoch von unserem Bett. Da habe ich erst einmal wieder Fieber gemessen und leider war es wieder bei 41 Grad. Ich habe Eddy hoch geholfen und ihn runter in unseren Garten getragen damit er sich lösen konnte. Dann habe ich mich mit der Tierärztin kurz geschlossen und wir haben uns für 8 Uhr bei ihr verabredet. So hatte ich noch Zeit mit Alyssa kurz zu laufen. Dann fuhr ich mit beiden los. Eddy wurde geröngt und man konnte sehen das seine rechte Lunge fast gar nicht mehr vorhanden war und ein Erguss auf das Herz drückte. Eddy wäre uns irgendwann erstickt. Wir haben uns dann ganz schweren Herzens dazu entschlossen ihn über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen zu seiner Chendra “Püppi”

Dieter und Eddy waren so tief und innig miteinander verbunden. Jeden mittag und Abend  lag er bei Dieter am Bein seinen Kopf  über Dieters Beine gelegt, sich ganz fest angedrückt. Auch das hat er an Alyssa weiter gegeben die dies nun auch immer macht. Eddy “ Burschi” war so schmusig. Er kam immer zu uns gerobbt und man sollte Bäckchen kraulen... Am Wochenende hatten wir so ein Ritual, wir schauten fern und irgendwann sprang Eddy auf lief unruhig  hin und her , er trippelte immer so  und dann sah man nur noch seine hellen Augenbrauen hinter unserem Bett... nun komm schon , wenn ich dann aufstand lief er zur Küchen Tür ja dann gab’s was schönes zu kauen. Wie wir das vermissen.

          “ Eddy” “ ED -man” unser ganz liebes “Burschi
 

"Burschi"

Für immer im Herzen

"Eddy"

Ich bin dann mal weg

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