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Chendra

“Chendra”

22.April 2003 bis 30.November 2014

Chendra “Oktavia von der Südpfalz” kam am 02.Juli 2003 in unser
RuChendradel. Damals lebte Eldo, auch ein Kurzhaarcollie, bei uns.

Viel haben wir in den Jahren miteinander unternommen und erlebt. Chendra unsere  “ Püppi”, ” Micky” immer bereit neues zu lernen. Im Dogdancing, Dummy Arbeit auch Longieren und Mantrailen immer war sie so eifrig dabei, alles hat sie sofort begriffen und gemeistert. Man brauchte nur sagen wollen wir was machen und schon hat sie freudig mitgemacht. Wir haben so viel miteinander gelernt , viele work - shop’s besucht unter anderem  bei Hetty von Hassel, Denise Nardelli, Rolf Franck und Karin Freiling . An einem besonderen Dogdancing -  Seminar haben wir in Oberammergau im Hundesport Hotel Wolf mit Attila Szkukalek teilgenommen.

Wir haben so viel Neues miteinander gelernt, auch das Target Training  haben wir gemeinsam entdeckt , mit den so vielen Möglichkeiten. Wenn etwas heruntergefallen ist hat sie es aufgehoben und gebracht, was sehr hilfreich war auch für Dieter, der durch sein Rheuma doch in der Bewegung eingeschränkt ist, selbst das Telefon brachte sie ihm. Im Frühjahr 2014 als wir gerade  mit Eddy in den Garten gegangen
waren, stellte Chendra sich ans Gartentor und lief unruhig hin und her und wollte unbedingt wieder raus und nach oben in die Wohnung. Da lag Dieter im Schlafzimmer auf dem Boden und stöhnte und konnte sich nicht bewegen. Gott sei dank hatte Chendra es gemerkt und gemeldet. Dieter hatte eine Lebensmittelvergiftung wer weiß was noch passiert wäre. So konnte ich Zeitnah die Rettung rufen und alles ist gutgegangen.

Es gibt noch so viele schöne Dinge zu erzählen. Wir sollten noch einen schönen Sommer und Herbst miteinander erleben und es schien alles in Ordnung zu sein. Ohne Vorwarnung bekam Chendra Mitte November leichtes Fieber, niemand wusste so richtig was los war. Am 20. November war Chendra morgens ganz apathisch und hatte hohes Fieber, so dass wir sofort mit ihr in die Klinik fuhren. Dort stellte man eine Milzruptur fest und sie schien zu verbluten. Sie wurde  noch operiert da man ja auch ohne Milz leben kann. Aber es war ein sehr bösartiger Tumor, der in die Leber gestreut hatte, was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten. Chendra kam Sonntags für eine Woche noch nach Hause. Es ging ihr auch erst besser und man hatte das Gefühl sie wollte sich noch mal alle ihre Spazierwege anschauen und sich verabschieden. Auch waren wir noch einmal am Reiterplatz wo wir so viele schöne Stunden verbracht haben. Eine Woche bevor sie Fieber bekam lag sie so eng und nah bei mir, ihren Kopf mit ihren  langen Nase über meinem Bein und wollte geschmust und gestreichelt werden. Immer wieder kam die lange Nase und stupste mich, als wenn sie nicht genug von den Streicheleinheiten bekommen könne, als wenn sie wusste das wir nicht mehr viel Zeit miteinander haben werden.Sie wird immeChendrar in unserem Herzen sein-

Am 30. November, sonntags am 1. Advent 2014, mussten wir Chendra über die Regenbogenbrücke zu ihren beiden Schwestern Olivia und Ella die im Frühjahr 2014 innerhalb einer Woche  gestorben sind, gehen lassen.



Sie ist ganz ruhig in meinen Armen eingeschlafen..
Wir
vermissen Dich ...”Püppi” Chendra...

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